Wechselblinker mit Glühlämpchen

Im Funkamateur 5/2014 erschien kürzlich ein Beitrag über das Leben und Wirken von Hagen Jakubaschk [1]. In einem zweiten Beitrag des gleiches Heftes wurden einige der von Hagen Jakubaschk veröffentlichten Schaltungen hinsichtlich heute üblicher Bauteile angepasst. Dabei durfte ein Wechselblinker auf Basis eines astabilen Mulivibrators nicht fehlen. Anstelle der ursprünglich verwendeten Glühlämpchen wurde in [2] LEDs eingesetzt.

Die nachfolgend erprobte Schaltung orientiert sich näher an der Originalarbeit [3]. Eine ähnliche Schaltung, bei der der Verfasser die Germanium-Transistoren AC128 einsetzt, ist auch in [4] zu finden. Die damals verbreiteten Glühlämchen für 3,8V und 0,07A sind nach wie vor verfügbar. Anstelle der Germiniumtransistoren wurden die Silizium-NPN-Transistoren BC547C eingesetzt. Die Spannungsversorgung erfolgt über vier NiMH-Zellen. Geht man von einer Zellenspannung im Bereich 1,2...1,4 V aus, dann ergibt sich für die Schaltung eine Versorgungsspannung im Bereich 4,8...5,6 V.

Literatur

  1. P. von Bechen: Hagen Jakubaschk? ein verkanntes Genie? Funkamateur 5/2014, S. 494-496.
  2. K. Sanders: Historische Schaltungssammlung modernisiert für Anfänger. Funkamateur 5/2014, S. 514-517.
  3. H. Jakubasch: Das große Elektronikbastelbuch. Deutscher Militärverlag, 3. Auflage, 1968.
  4. H. Jakubasch: Das kleine Elektro-Baubuch. Verlag Heinz Heise, Hannover, 1989.

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